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...eigentlich sind wir älter als wir aussehen...

Die Anfänge der Stadtbibliothek reichen bis 1913 zurück. In diesem Jahr wurde die erste Volksbibliothek in Königs Wusterhausen gegründet. Dort, wo sich heute die Feuerwache befindet, existierte Anfang der zwanziger Jahre auch eine Bücherausgabe der Sozialistischen Arbeiterjugend. Sie wurde 1933 von den Nazis zerstört. Bereits zwei Jahre zuvor bezog die Volksbücherei neue Räume in den Kavalierhäusern des Schlosses. Ihr Bestand war inzwischen auf ca. 1300 Bände angewachsen. Verwaltet wurde sie von Lehrer Scott.

Zwischen 1941 und 1942 wurde der Bestand im faschistischen Sinne bereinigt. Dem fielen unzählige Bücher zum Opfer. Nach dem Krieg wurde die Bibliothek wieder eröffnet - am 1. August 1945 in den Kelleräumen der Berliner Straße 26 als „Städtische Volksbücherei". 1955 wurde sie mit der 1953 gegründeten Kreisbibliothek zur Stadt- und Kreisbibliothek zusammengelegt. Neues Domizil: Dr.-Wilhelm-Külz-Straße 3.


1958 wurde Erwachsenenbibliothek und Kinderbibliothek getrennt. Die Erwachsenenbibliothek hatte ihren Sitz jetzt am Thälmannplatz 8, die Kinderbibliothek war am Kirchplatz 7 untergebracht.


1977 bezog die Erwachsenenbibliothek das neu gebaute Gebäude Scheederstraße 2 und machte damit den Thälmannplatz 8 für die Kinderbibliothek frei.


1995 zieht die Stadtbibliothek Königs Wusterhausen dorthin, wo sie noch heute untergebracht ist: in die Scheederstraße 1c.